Hübsch - aber schädlich

Hübsch sehen sie aus: das einjährige Berufkraut, der Sommerflieder, die Goldrute. Doch ihnen allen gemeinsam ist, dass es sich um Neophyten, d. h. nicht einheimische Pflanzen, handelt.

Neophyten sind invasive gebietsfremde Pflanzen, die aus fremden Gebieten (meist aus anderen Kontinenten), absichtlich oder unabsichtlich, eingeführt wurden, die sich bei uns in der Natur etablieren (Vermehrung in freier Natur) und sich auf Kosten einheimischer Arten effizient ausbreiten. Sie tragen weltweit zum Rückgang der biologischen Vielfalt bei.

Im Kampf gegen Neophyten

Der Naturschutzverein Schwarzenburgerland bekämpft bei seinen Einsätzen die Ausbreitung von Neophyten. Am Wildpflanzenmärit gibt es ein breites Sortiment an einheimischen Wildpflanzen zu kaufen. Damit fördern wir das Bewusstsein und unterstützen Hobbygärtner:innen beim Pflanzen von einheimischen Stauden und Kräutern. 

Unterstützen Sie uns

Für unsere Einsätze suchen wir Freiwillige. In unserem Veranstaltungskalender finedn Sie die nächsten Einsätze. Sie benötigen für die Einsätze kein Fachwissen, ein paar Gartenhandschuhe und gutes Schuhwerk genögen.

Wir suchen Sie

Sie möchten uns im Kampf gegen invasive Neophyten unterstützen. In umserem Veranstaltungskalender finden Sie jeweils die nächsten Einsätze. Fachwissen ist nicht notwendig. Ein Paar Gartenhandschuhe sowie gutes Schuhwerk genügen, um den Neophyten den Garaus zu machen. 
Einjähriges Berufskraut
Einjähriges Berufskraut

Haben Sie gewusst?

  • Nicht alle Neophyten sind invasiv. Die Schweizer Flora zählt heute ungefähr 750 Neophyten, davon werden 57 zu den invasiven oder potenziell invasiven Neophyten gezählt.
  • Es gibt auch einheimische Pflanzen, die lokal massiv auftreten können und unerwünscht sind (z. B. Ackerkratzdistel, Jakobskreuzkraut, Raukenblättriges Kreuzkraut, Breitblättriger Ampfer, usw.)

Weitere Links und Informationen